Über uns

Wir leben in einer Waldsiedlung in Niedersachsen. Der Ort grenzt an das Moor mit seinen Naturschutz- Heide- und Waldgebieten. Bei einem Spaziergang in der Dämmerung kann es schon mal passieren, das man nicht nur Bekanntschaft mit Dammwild macht.

    Abenddämmerung  im Moor                                                        

Im Frühjahr gibt es Nienburger Spargel, ein Begriff für Spargel überhaupt. Und zum Sommer gibt es Plantagen- Heidelbeeren fast ohne Ende, also auch zum genießen eine wundervolle Umgebung.

Jetzt zu den Hausbewohnern: Josef hat das Ziel, aus dem Grundstück einen Bauerngarten werden zu lassen. Zu diesem Zweck gibt es schon viele Buchsbaumhecken und Kräuterbeete mit über 70 verschiedenen Kräutern. Da man nicht alles selber verwenden kann, gibt es bei Josef frische und getrocknete Kräuter, Kräuteressig, Kräuteröl und Kräuterlikör. Wenn Josef zwischen durch Zeit hat, stopft er Klöppelkissen, baut Klöppelständer und hilft Evelin bei den Ausstellungen. s.h auch “Bauerngarten

Gerry ist der Junge, der dafür sorgt, daß es den anderen Beiden nicht langweilig wird. Er unterstützt sie aber auch. Er holt immer die Zeitung vom Gartenzaun, trägt die Schuhe an ihren Platz und räumt seine Sachen immer auf einen Haufen. Er ist der ständige Schatten von Josef. Wenn Josef nicht zu Hause ist verfolgt er Evelin und wenn sie ihm nicht genügend Aufmerksamkeit entgegenbringt, läßt er herzzerreißende Seufzer hören. Passiert dann immer noch nichts kommt ein Nasenstieber und er trifft vielleicht eben mal 44 Paar sorgfältig sortierte Klöppel an einem Klöppelkissen hängend, die sich sofort zu einem gräßlichen Fadengespinst verwandeln. Zur Belohnung darf Gerry dann sofort in den Garten. Ach ja.......Gerry ist ein Border-Collie!       

 

Gerry, der Border-Collie

Mag ich das?

Und nun zu Evelin; sie befasst sich seit einigen Jahren mit dem Kunsthandwerk Klöppeln. Urprünglich aber mehr oder weniger unfreiwillig. Sie hatte in Hessen eine Freundin namens Petra und diese wollte das Klöppeln erlernen. Evelin sollte aber unbedingt zu dem Kurs mit kommen. Also beschlossen beide einen Kurs bei der VHS zu belegen. So lernte Evelin ihre Lehrerin Frau Anna Fischer kennen, ein Dame aus dem Erzgebirge. Frau Fischer ist heute 77 Jahre alt und unterrichtet noch über 50 Klöppelschülerinnen. Sie sagt von sich:”Ich habe schon geklöppelt wie ich noch nicht zur Schule ging, aber man lernt nie aus.” Deswegen belegt Sie jedes Jahr noch Kurse bei Frau Brigitte Saupe, die ihr auch bestätigte, sie sei eine sehr schnelle Klöpplerin!

Aber Evelin zog nach Niedersachsen und Frau Fischer war weit entfernt, dennoch, der Kontakt blieb. Von der Fazination des Klöppelns überwältig, hatte Evelin Glück und lernte die Dozentin Frau Erika Jakisch kennen. “Das Leben ist viel zu kurz, um all das zu klöppeln was einem gefällt und was schön ist, “ meint Frau Jakisch, wie recht sie hat. Evelin machte die Erfahrung, daß Klöppeln immer neu, anders und immer reizvoll ist. Vor allen Dingen wenn man seine Kreativität nicht nur auf die Produktion von Borten beschrängt.

Für sich persönlich setzt sie die Schwerpunkte auf die traditionelle Bewahrung der vielen verbreiteten Techniken und als kreative Herausforderung die Bildhafte Darstellung, auch in moderner Form. Ihre Entwürfe, teils mit moderner Technik hergestellt, haben in Fachkreisen große Annerkennung gefunden.

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Evelin bei Ihrer Lieblingsbeschäftigung, klöppeln!

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